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Grüne Stunde der DGI auf dem Leipziger Kongress
Vom 19. bis 22. März findet der 3.
Leipziger Kongress für Information und Bibliothek unter dem Rahmenthema
Information und Ethik statt. Die DGI lädt an allen Kongresstagen
von 14:00 bis 15:00 Uhr zur Grünen Stunde auf dem Stand
des BID im Foyer des Kongresszentrums ein. DGI-Mitglieder und Interessierte
finden dort Gelegenheit zum Informationsaustausch und zur Diskussion mit
Mitgliedern des Vorstands.
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UB Heidelberg führt Jahresgebühren ein
Die UB Heidelberg hat zum 1. Januar 2007 jährliche Grundgebühren
eingeführt. 30,00 Euro kostet ein Benutzerausweis für die Ausleihe
außer Haus, 15,00 Euro für die Ausleihe in den Lesesaal. Dafür
darf man so viele Medien ausleihen, wie man möchte, und kann die
Lesesäle und Internetangebote nutzen. Alternativ zum Jahresbeitrag
kann man pro Medium eine Ausleihgebühr von 1,50 Euro zahlen, hat
dann aber keinen Zugang zu den elektronischen Angeboten der UB. Mitglieder
der Universität sind von der Grundgebühr für die Benutzung
befreit. Auch für sie erfolgt jedoch bei Fristüberschreitung
die Belastung des Benutzerkontos mit Säumnisgebühren am ersten
Tag nach Ablauf der Leihfrist. Das bisherige Mahnverfahren wurde abgeschafft.
Die erhobenen Gebühren sollen dem Bestandsausbau zugute kommen. Den
vollständigen Wortlaut der Gebührenordnung findet sich hier.
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Springer baut Verlagsaktivitäten im Bereich Sozialwissenschaften
aus
Mit dem Erwerb von 29 Fachzeitschriften von Transaction Publishers (RutgersUniversity/State
University of New Jersey) baut Springer Science+Business Media (Springer)
sein sozialwissenschaftliches Angebot weiter aus. Die Zeitschriften -
darunter auch das Flaggschiff Society - zählen zu den wichtigsten
Fachpublikationen zeitgenössischen Gedankenguts in etablierten Wissenschaften
wie Politik, Geschichte, Soziologie, Anthropologie und Psychologie. Der
Erwerb dieser Journale ergänzt das entsprechende Verlagsprogramm
und stärkt die Stellung von Springer im Bereich Human- und Sozialwissenschaften,
zu dem bereits führende Fachjournale wie Theory and Society, Sex
Roles und Policy Sciences gehören.
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Trend beim E-Learning: Social Software
Auf der LEARNTEC präsentierte das MMB Institut für Medien- und
Kompetenzforschung Zahlen und Fakten aus der Learning Delphi Studie 2006.
So stellte sich bei einer Expertenbefragung des MMB heraus, dass es drei
wesentliche Trends im E-Learning gibt. 35 Prozent der Befragten definieren
als Trend Nr. 1 das informelle Lernen, 25 Prozent Content Sharing, 23
Prozent Integration in Arbeitsprozesse. Ebenso ist festzustellen, dass
verstärkt Web 2.0 Elemente wie RSS Feeds, Podcasts und diverse Social-Software-Komponenten
integriert werden. Eine der Thesen im Vortrag "Prognosen und Trends
in der Content-Entwicklung" besagte zudem, dass Autoren von E-Learning-Inhalten
in Zukunft in der Lage sein müssen, Instrumente der "Social
Software" auszuwählen, einzusetzen und Weiterbildungsteilnehmer
zum Mitmachen zu animieren. Weitere Infos unter http://www.mmb-institut.de.
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Revision des Patentschutz-Übereinkommens
Zwei Gesetzentwürfe (16/4375,
16/4382)
zur im November 2000 erfolgten Einigung über das europäische
Patentübereinkommen liegen nun vor. Sie bezwecken vor allem eine
Modernisierung und Straffung des Übereinkommens von 1973. Die vor
sechs Jahren geschlossene Vereinbarung ermöglicht Patentanmeldern
in einem einheitlichen Verfahren für alle oder für ausgewählte
Vertragsstaaten Patentschutz zu erlangen. Es erleichtert so erheblich
den europaweiten Schutz von Erfindungen. Angesichts der dynamischen Wirtschaftsentwicklung
und damit einhergehender Zunahme von Anmeldungen hat sich laut Regierung
allerdings in verschiedenen Punkten Bedarf für eine Anpassung der
rechtlichen Rahmenbedingungen ergeben. Der Bundesrat hat Mitte Februar
2007 beschlossen, gegen beide Gesetzentwürfe keine Einwände
zu erheben.
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EU-Kommission fördert Open-Access-Publikationen
Die EU-Kommission hat ein 85 Millionen Euro schweres Programm zur Förderung
wissenschaftlicher Veröffentlichungen in der EU gemäß
dem "Open Access"-Modell aufgelegt. Dabei geht es um die zeitnahe
Publikation von Forschungsergebnissen in speziellen Online-Archiven ohne
Kosten für die Nutzung durch die Allgemeinheit.
So sollen Projektkosten, die im Umfeld des siebten Forschungsrahmenprogramms
durch Veröffentlichungen entstehen, etwa für die Anlage von
frei zugänglichen Archiven, als förderfähig angesehen und
rückerstattet werden. Die Kommission will die Forschungsgemeinschaft
"darin bestärken, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen",
und etwa spezifische Leitlinien zur Publikation von Artikeln in offenen
Datenbanken nach einer Sperrfrist herausgeben. Ferner hat die Kommission
für den Zeitraum 2007 bis 2008 annähernd 50 Millionen Euro zur
Unterstützung der Koordinierung und Vernetzung von Infrastrukturen
für die europaweite Speicherung wissenschaftlicher Daten und 25 Millionen
Euro für Forschung im Bereich der Erhaltung digitaler Inhalte vorgesehen.
Im Rahmen des Programms "eContentplus" sollen weitere zehn Millionen
Euro für die Verbesserung der Interoperabilität und des mehrsprachigen
Zugangs zu wissenschaftlichen Sammlungen fließen. Um die Debatte
und den politischen Prozess zu befördern, kündigte die Kommission
zudem an, noch in diesem Jahr eine Studie über die wirtschaftlichen
Implikationen der Bewahrung digitaler Inhalte zu vergeben.
Mehr unter: http://ec.europa.eu/research/science-society/document_library/pdf_06/communication-022007_de.pdf
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Open Access: Verlegerverbände formulieren Brussels
Declaration on STM Publishing
Über wissenschaftliche Literaturversorgung diskutierten Mitte Februar
Vertreter von Bibliotheken, Verlagen und öffentlichen Institutionen
auf dem Kongress der EU-Kommission Acess to Science in Brüssel.
Anlässlich des Treffens haben nationale und internationale Verlegerverbände
sowie Wissenschaftsverlage die Brussels Declaration on STM Publishing
verfasst. Darin weisen sie unter anderem darauf hin, dass die Kosten für
die Veröffentlichung wissenschaftlicher Literatur durch Open
Acess vom Nutzer oder Leser auf den Autor verlagert würden.
Das werde in der Diskussion über Open Acess zu wenig
beachtet.
Zu den Unterzeichnern gehören neben dem Börsenverein des Deutschen
Buchhandels unter anderem der Europäische Verlegerverband, die International
Association of Scientific, Technical and Medical Publishers (STM) und
die Association of Learned & Professional Society Publishers (ALPSP)
sowie Verlegerverbände aus Italien, den Niederlanden und Großbritannien.
Die Brussels Declaration on STM Publishing steht im WWW unter:
www.boersenverein.de/de/69181?rubrik=&dl_id=137532
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info|telligence vom 15. bis 21. März in Hannover
Im Rahmen des Schwerpunkts Business Processes in Halle 3,
Stand A05 der CeBIT 2007, zeigen Unternehmen der Informationswirtschaft,
darunter namhafte Mitglieder der DGI, auf ca. 450 Quadratmetern ihre Lösungen
und Dienstleistungen. Fachbesucher haben die Gelegenheit, sich über
aktuelle Datenbank-Inhalte und Trends aus den Bereichen Business
Content und Electronic Publishing zu informieren. Der
Aufschwung der Informations- Branche ist noch zögerlich. Trotzdem
haben wichtige Branchenvertreter ihr Engagement auf der info|telligence
verstärkt. So vergrößerten Factiva Dow Jones, PMG Presse
Monitor, Bureau van Dijk und Brockhaus Duden Neue Medien ihre Messepräsenz.
Zudem wurden mit APA-DeFacto aus Österreich und dem Berliner Softwareunternehmen
Ovidius GmbH zwei neue Aussteller gewonnen. Wie im letzten Jahr werden
auf der info|telligence auch wieder GBI Genios Deutsche Wirtschaftsdatenbank
GmbH, die unter anderem einen neuen Webauftritt präsentiert, Bundesanzeiger
Verlag, SVP Deutschland GmbH, picturesafe media|data |bank GmbH, ExLibris
(Deutschland) GmbH und Easy Browse EP Servicegesellschaft GmbH vertreten
sein.
Neben dem Standort in Halle 3, Stand A 05 mit einem neuen transparenten
Standkonzept, bleiben auch die drei Bereiche Präsentationsfläche,
info|LOUNGE und info|FORUM erhalten.
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info|FORUM mit inhaltlich strukturiertem und komprimiertem
Programm
Wie kann ich durch meine Website Kunden binden? Welche Alternative gibt
es zu Google? Welche Chance und Risiken für Unternehmen bieten Web
2.0 Technologien? Und wie sehen mediale Persönlichkeitsmerkmale von
Spitzenpolitikern und CEOs aus? - Dies sind vier der mehr als 20 Vorträge,
die das info|FORUM der info|telligence während der diesjährigen
CeBIT thematisieren wird.
Am 15. und 16. sowie am 19. März 2007, den drei Fachbesuchertagen,
steht das begleitende Vortragsprogramm der info|telligence wieder im Zeichen
aktueller Themen und Lösungen der Informationswirtschaft.
Die Vorträge und Diskussionen im info|FORUM finden in Halle 3 Stand
A0|5 statt und sind für Besucher der CeBIT kostenlos zugänglich.
Das ausführliche Programm sowie einen detaillierten Zeitplan finden
Sie hier.
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Vitero-Workshops Online-Conferencing und Online-Training
im März
Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (Stuttgart)
bietet, gemeinsam mit der vitero GmbH, Workshops zu den Themen Online-Conferencing
(5. März 2007) und Online-Training (19. März 2007) an. Das System
der Firma vitero wird vom AKI Eifel für seine Online-Schulungen eingesetzt.
Die Kosten pro Workshop belaufen sich auf 195 Euro (incl. Verpflegung).
Die Tagesordnungen, weitere Informationen zu den Workshops und die Anmeldeformulare
finden Sie unter Workshop
Online Conferencing und Workshop
Online Training
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Call for Papers: IWP-Themenheft "Competitive Intelligence"
Im Spätsommer 2007 wird die IWP ("Information - Wissenschaft
und Praxis") dem Thema Competitive Intelligence ein Themenheft
widmen. Gastherausgeber Rainer Michaeli, Butzbach, lädt alle Fachleute,
die sich mit den dazu passenden Themenfeldern beschäftigen, zum Einreichen
von Vorschlägen bis zum 15. April 2007 ein.
Es werden zwei Arten von Beiträgen veröffentlicht: Reguläre
Aufsätze mit einem Umfang von ca. 30.000 Zeichen sowie Berichte mit
einem Umfang von etwa 10.000 bis 15.000 Zeichen. Die letztgenannte Kategorie
ist vor allem für die Beschreibung von laufenden Projekten sowie
für Berichte aus Unternehmen gedacht, während die erste Kategorie
stärker auf die Wissenschaft orientiert ist. Den kompletten Call
for Papers finden Sie unter www.dgi-info.de/userfiles/tagungen/Call_for_Papers_CI.doc
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Neues aus den AKIs
Der AKI Stuttgart bietet von 1. März bis 31. Dezember 2007 das Online-Seminar
OS5 - eLearning + know how transfer. Voraussetzung zur Teilnahme
ist die AKI-Card, sie kostet 50 Euro und berechtigt während des gesamten
Jahres 2007 auch zum Besuch der anderen Schulungsveranstaltungen des AKI
Stuttgart zum halben Preis. Außer einem Internetzugang und einer
Mailadresse ist keine spezielle technische Infrastruktur (Hard- oder Software)
für die Teilnahme nötig. Das Seminar ist individuell als training-on-the-job
bzw. training-for-the-job angelegt. Vorkenntnisse sind nicht nötig.
Bei Interesse kann OS5 unverbindlich getestet werden. Näheres unter
http://wiki.aki-stuttgart.de/mediawiki/index.php/OS5
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Kurz notiert
Der Bereich Fortbildung und Qualifizierung des Hochschulbibliothekszentrums
NRW (hbz) wurde zum 1. Januar 2007 in die Fakultät für Informations-
und Kommunikationswissenschaften der Fachhochschule Köln als Zentrum
für bibliotheks- und informationswissenschaftliche Weiterbildung
ZBIW integriert. Weitere Informationen unter: www.fbi.fh-koeln.de/zbiw/zbiw.htm.
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Die Unternehmensberatung WissensWert Seminare Beratung führt
am 19. und 20 März von 9:00 bis 17:00 Uhr ein Seminar zum verbesserten
Umgang mit Wissen im beruflichen Umfeld durch. Themen sind
- Informationsflut und Informationsmangel bewältigen,
- Lernprozesse optimieren,
- das eigene Wissen organisieren.
Die Teilnehmergebühr von 695 Euro zzgl. gesetzl. MWSt. inklusive
Seminardokumentation und Pausengetränke ermäßigt sich
für DGI-Mitglieder auf 556 Euro. Weitere Informationen finden Sie
im Seminarkalender.
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