Newsletter Nr. 14 - 2. März 2007

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

werden Sie in Leipzig dabei sein, wenn der 3. Kongress für Information und Bibliothek stattfindet? Wir laden Sie sehr herzlich zur Grünen Stunde der DGI an unseren Stand im Eingangsbereich des Kongresszentrums ein. Der gemeinsame Kongress von BID und DGI verspricht ein Highlight im Austausch unserer Branchen zu werden. Bereits heute haben sich 2.400 Teilnehmer angemeldet. Wie in Frankfurt am Main haben Sie freien Übergang zur Buchmesse. Ich freue mich auf Ihr Kommen.

Mit herzlichen Grüßen
Ihre
Gabriele Beger

Unsere Themen:

Grüne Stunde der DGI auf dem Leipziger Kongress
Vom 19. bis 22. März findet der 3. Leipziger Kongress für Information und Bibliothek unter dem Rahmenthema „Information und Ethik“ statt. Die DGI lädt an allen Kongresstagen von 14:00 bis 15:00 Uhr zur „Grünen Stunde“ auf dem Stand des BID im Foyer des Kongresszentrums ein. DGI-Mitglieder und Interessierte finden dort Gelegenheit zum Informationsaustausch und zur Diskussion mit Mitgliedern des Vorstands.
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UB Heidelberg führt Jahresgebühren ein
Die UB Heidelberg hat zum 1. Januar 2007 jährliche Grundgebühren eingeführt. 30,00 Euro kostet ein Benutzerausweis für die Ausleihe außer Haus, 15,00 Euro für die Ausleihe in den Lesesaal. Dafür darf man so viele Medien ausleihen, wie man möchte, und kann die Lesesäle und Internetangebote nutzen. Alternativ zum Jahresbeitrag kann man pro Medium eine Ausleihgebühr von 1,50 Euro zahlen, hat dann aber keinen Zugang zu den elektronischen Angeboten der UB. Mitglieder der Universität sind von der Grundgebühr für die Benutzung befreit. Auch für sie erfolgt jedoch bei Fristüberschreitung die Belastung des Benutzerkontos mit Säumnisgebühren am ersten Tag nach Ablauf der Leihfrist. Das bisherige Mahnverfahren wurde abgeschafft. Die erhobenen Gebühren sollen dem Bestandsausbau zugute kommen. Den vollständigen Wortlaut der Gebührenordnung findet sich hier.
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Springer baut Verlagsaktivitäten im Bereich Sozialwissenschaften aus
Mit dem Erwerb von 29 Fachzeitschriften von Transaction Publishers (RutgersUniversity/State University of New Jersey) baut Springer Science+Business Media (Springer) sein sozialwissenschaftliches Angebot weiter aus. Die Zeitschriften - darunter auch das Flaggschiff Society - zählen zu den wichtigsten Fachpublikationen zeitgenössischen Gedankenguts in etablierten Wissenschaften wie Politik, Geschichte, Soziologie, Anthropologie und Psychologie. Der Erwerb dieser Journale ergänzt das entsprechende Verlagsprogramm und stärkt die Stellung von Springer im Bereich Human- und Sozialwissenschaften, zu dem bereits führende Fachjournale wie Theory and Society, Sex Roles und Policy Sciences gehören.
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Trend beim E-Learning: Social Software
Auf der LEARNTEC präsentierte das MMB Institut für Medien- und Kompetenzforschung Zahlen und Fakten aus der Learning Delphi Studie 2006. So stellte sich bei einer Expertenbefragung des MMB heraus, dass es drei wesentliche Trends im E-Learning gibt. 35 Prozent der Befragten definieren als Trend Nr. 1 das informelle Lernen, 25 Prozent Content Sharing, 23 Prozent Integration in Arbeitsprozesse. Ebenso ist festzustellen, dass verstärkt Web 2.0 Elemente wie RSS Feeds, Podcasts und diverse Social-Software-Komponenten integriert werden. Eine der Thesen im Vortrag "Prognosen und Trends in der Content-Entwicklung" besagte zudem, dass Autoren von E-Learning-Inhalten in Zukunft in der Lage sein müssen, Instrumente der "Social Software" auszuwählen, einzusetzen und Weiterbildungsteilnehmer zum Mitmachen zu animieren. Weitere Infos unter http://www.mmb-institut.de.
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Revision des Patentschutz-Übereinkommens
Zwei Gesetzentwürfe (16/4375, 16/4382) zur im November 2000 erfolgten Einigung über das europäische Patentübereinkommen liegen nun vor. Sie bezwecken vor allem eine Modernisierung und Straffung des Übereinkommens von 1973. Die vor sechs Jahren geschlossene Vereinbarung ermöglicht Patentanmeldern in einem einheitlichen Verfahren für alle oder für ausgewählte Vertragsstaaten Patentschutz zu erlangen. Es erleichtert so erheblich den europaweiten Schutz von Erfindungen. Angesichts der dynamischen Wirtschaftsentwicklung und damit einhergehender Zunahme von Anmeldungen hat sich laut Regierung allerdings in verschiedenen Punkten Bedarf für eine Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen ergeben. Der Bundesrat hat Mitte Februar 2007 beschlossen, gegen beide Gesetzentwürfe keine Einwände zu erheben.
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EU-Kommission fördert Open-Access-Publikationen
Die EU-Kommission hat ein 85 Millionen Euro schweres Programm zur Förderung wissenschaftlicher Veröffentlichungen in der EU gemäß dem "Open Access"-Modell aufgelegt. Dabei geht es um die zeitnahe Publikation von Forschungsergebnissen in speziellen Online-Archiven ohne Kosten für die Nutzung durch die Allgemeinheit.
So sollen Projektkosten, die im Umfeld des siebten Forschungsrahmenprogramms durch Veröffentlichungen entstehen, etwa für die Anlage von frei zugänglichen Archiven, als förderfähig angesehen und rückerstattet werden. Die Kommission will die Forschungsgemeinschaft "darin bestärken, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen", und etwa spezifische Leitlinien zur Publikation von Artikeln in offenen Datenbanken nach einer Sperrfrist herausgeben. Ferner hat die Kommission für den Zeitraum 2007 bis 2008 annähernd 50 Millionen Euro zur Unterstützung der Koordinierung und Vernetzung von Infrastrukturen für die europaweite Speicherung wissenschaftlicher Daten und 25 Millionen Euro für Forschung im Bereich der Erhaltung digitaler Inhalte vorgesehen.
Im Rahmen des Programms "eContentplus" sollen weitere zehn Millionen Euro für die Verbesserung der Interoperabilität und des mehrsprachigen Zugangs zu wissenschaftlichen Sammlungen fließen. Um die Debatte und den politischen Prozess zu befördern, kündigte die Kommission zudem an, noch in diesem Jahr eine Studie über die wirtschaftlichen Implikationen der Bewahrung digitaler Inhalte zu vergeben.
Mehr unter: http://ec.europa.eu/research/science-society/document_library/pdf_06/communication-022007_de.pdf
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Open Access: Verlegerverbände formulieren „Brussels Declaration on STM Publishing“
Über wissenschaftliche Literaturversorgung diskutierten Mitte Februar Vertreter von Bibliotheken, Verlagen und öffentlichen Institutionen auf dem Kongress der EU-Kommission „Acess to Science“ in Brüssel. Anlässlich des Treffens haben nationale und internationale Verlegerverbände sowie Wissenschaftsverlage die „Brussels Declaration on STM Publishing“ verfasst. Darin weisen sie unter anderem darauf hin, dass die Kosten für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Literatur durch „Open Acess“ vom Nutzer oder Leser auf den Autor verlagert würden. Das werde in der Diskussion über „Open Acess“ zu wenig beachtet.
Zu den Unterzeichnern gehören neben dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels unter anderem der Europäische Verlegerverband, die International Association of Scientific, Technical and Medical Publishers (STM) und die Association of Learned & Professional Society Publishers (ALPSP) sowie Verlegerverbände aus Italien, den Niederlanden und Großbritannien. Die „Brussels Declaration on STM Publishing“ steht im WWW unter: www.boersenverein.de/de/69181?rubrik=&dl_id=137532
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info|telligence vom 15. bis 21. März in Hannover
Im Rahmen des Schwerpunkts „Business Processes“ in Halle 3, Stand A05 der CeBIT 2007, zeigen Unternehmen der Informationswirtschaft, darunter namhafte Mitglieder der DGI, auf ca. 450 Quadratmetern ihre Lösungen und Dienstleistungen. Fachbesucher haben die Gelegenheit, sich über aktuelle Datenbank-Inhalte und Trends aus den Bereichen „Business Content“ und „Electronic Publishing“ zu informieren. Der Aufschwung der Informations- Branche ist noch zögerlich. Trotzdem haben wichtige Branchenvertreter ihr Engagement auf der info|telligence verstärkt. So vergrößerten Factiva Dow Jones, PMG Presse Monitor, Bureau van Dijk und Brockhaus Duden Neue Medien ihre Messepräsenz. Zudem wurden mit APA-DeFacto aus Österreich und dem Berliner Softwareunternehmen Ovidius GmbH zwei neue Aussteller gewonnen. Wie im letzten Jahr werden auf der info|telligence auch wieder GBI Genios Deutsche Wirtschaftsdatenbank GmbH, die unter anderem einen neuen Webauftritt präsentiert, Bundesanzeiger Verlag, SVP Deutschland GmbH, picturesafe media|data |bank GmbH, ExLibris (Deutschland) GmbH und Easy Browse EP Servicegesellschaft GmbH vertreten sein.
Neben dem Standort in Halle 3, Stand A 05 mit einem neuen transparenten Standkonzept, bleiben auch die drei Bereiche Präsentationsfläche, info|LOUNGE und info|FORUM erhalten.
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info|FORUM mit inhaltlich strukturiertem und komprimiertem Programm
Wie kann ich durch meine Website Kunden binden? Welche Alternative gibt es zu Google? Welche Chance und Risiken für Unternehmen bieten Web 2.0 Technologien? Und wie sehen mediale Persönlichkeitsmerkmale von Spitzenpolitikern und CEOs aus? - Dies sind vier der mehr als 20 Vorträge, die das info|FORUM der info|telligence während der diesjährigen CeBIT thematisieren wird.
Am 15. und 16. sowie am 19. März 2007, den drei Fachbesuchertagen, steht das begleitende Vortragsprogramm der info|telligence wieder im Zeichen aktueller Themen und Lösungen der Informationswirtschaft.
Die Vorträge und Diskussionen im info|FORUM finden in Halle 3 Stand A0|5 statt und sind für Besucher der CeBIT kostenlos zugänglich. Das ausführliche Programm sowie einen detaillierten Zeitplan finden Sie hier.
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Vitero-Workshops Online-Conferencing und Online-Training im März
Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (Stuttgart) bietet, gemeinsam mit der vitero GmbH, Workshops zu den Themen Online-Conferencing (5. März 2007) und Online-Training (19. März 2007) an. Das System der Firma vitero wird vom AKI Eifel für seine Online-Schulungen eingesetzt.
Die Kosten pro Workshop belaufen sich auf 195 Euro (incl. Verpflegung). Die Tagesordnungen, weitere Informationen zu den Workshops und die Anmeldeformulare finden Sie unter Workshop Online Conferencing und Workshop Online Training
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Call for Papers: IWP-Themenheft "Competitive Intelligence"
Im Spätsommer 2007 wird die IWP ("Information - Wissenschaft und Praxis") dem Thema „Competitive Intelligence“ ein Themenheft widmen. Gastherausgeber Rainer Michaeli, Butzbach, lädt alle Fachleute, die sich mit den dazu passenden Themenfeldern beschäftigen, zum Einreichen von Vorschlägen bis zum 15. April 2007 ein.
Es werden zwei Arten von Beiträgen veröffentlicht: Reguläre Aufsätze mit einem Umfang von ca. 30.000 Zeichen sowie Berichte mit einem Umfang von etwa 10.000 bis 15.000 Zeichen. Die letztgenannte Kategorie ist vor allem für die Beschreibung von laufenden Projekten sowie für Berichte aus Unternehmen gedacht, während die erste Kategorie stärker auf die Wissenschaft orientiert ist. Den kompletten Call for Papers finden Sie unter www.dgi-info.de/userfiles/tagungen/Call_for_Papers_CI.doc
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Neues aus den AKIs
Der AKI Stuttgart bietet von 1. März bis 31. Dezember 2007 das Online-Seminar “OS5 - eLearning + know how transfer”. Voraussetzung zur Teilnahme ist die AKI-Card, sie kostet 50 Euro und berechtigt während des gesamten Jahres 2007 auch zum Besuch der anderen Schulungsveranstaltungen des AKI Stuttgart zum halben Preis. Außer einem Internetzugang und einer Mailadresse ist keine spezielle technische Infrastruktur (Hard- oder Software) für die Teilnahme nötig. Das Seminar ist individuell als training-on-the-job bzw. training-for-the-job angelegt. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Bei Interesse kann OS5 unverbindlich getestet werden. Näheres unter http://wiki.aki-stuttgart.de/mediawiki/index.php/OS5
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Kurz notiert
Der Bereich „Fortbildung und Qualifizierung“ des Hochschulbibliothekszentrums NRW (hbz) wurde zum 1. Januar 2007 in die Fakultät für Informations- und Kommunikationswissenschaften der Fachhochschule Köln als Zentrum für bibliotheks- und informationswissenschaftliche Weiterbildung – ZBIW integriert. Weitere Informationen unter: www.fbi.fh-koeln.de/zbiw/zbiw.htm.
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Die Unternehmensberatung WissensWert Seminare – Beratung führt am 19. und 20 März von 9:00 bis 17:00 Uhr ein Seminar zum verbesserten Umgang mit Wissen im beruflichen Umfeld durch. Themen sind
- Informationsflut und Informationsmangel bewältigen,
- Lernprozesse optimieren,
- das eigene Wissen organisieren.
Die Teilnehmergebühr von 695 Euro zzgl. gesetzl. MWSt. inklusive Seminardokumentation und Pausengetränke ermäßigt sich für DGI-Mitglieder auf 556 Euro. Weitere Informationen finden Sie im Seminarkalender.

Impressum

Herausgeber:
Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis e. V. (DGI)
Hanauer Landstraße 151
60314 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0) 69.43 03 13
Telefax: +49 (0) 69.490 90 96
E-Mail: mail@dgi-info.de

Verantwortlich für den Inhalt:
Marlies Ockenfeld
Dolivostraße 15
64293 Darmstadt
Tel.: +49 (0) 6151.869-812
Fax: +49 (0) 6151.869.785
E-Mail: ockenfeld@dgi-info.de


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